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SUMMARY:Kicken für die Neun Engel – Erinnerungsturnier 2026
DESCRIPTION:Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr findet unser Erinnerungsturnier „Kicken für die Neun Engel“ auch 2026 wieder statt!\nDie Initiative München OEZ Erinnern lädt euch herzlich ein\, auch in diesem Jahr wieder Teil dieses Kleinfeld-Fußballturniers zu sein. Verfolgt die spannenden Spiele der 16 Teams um den Wanderpokal und genießt vor Ort die leckere Verpflegung sowie die tolle Atmosphäre. Lasst uns diesen besonderen Tag des Erinnerns auch im zweiten Jahr in Folge gemeinsam gestalten! \nEin Turnier in Gedenken\nAm 22. Juli 2016\, vor bald zehn Jahren\, wurden neun Menschen bei einem rechtsterroristischen Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München ermordet. Ihre Namen sind: Armela\, Can\, Dijamant\, Guiliano\, Hüseyin\, Roberto\, Sabine\, Selçuk und Sevda.\nViele von ihnen waren zum Zeitpunkt des Anschlags Jugendliche und spielten selbst begeistert Fußball. Can hat sogar beim TSV Moosach-Hartmannshofen gekickt. Die Neun bleiben unvergessen. \nMit diesem Fußballturnier wollen wir die Erinnerung an sie lebendig halten. Es bewahrt ihre Namen im Gedächtnis unserer Stadt und ist unser Zeichen für Solidarität und gegen rechten Terror und Rassismus. \n 
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LOCATION:TSV Moosach Hartmannshofen\, Lechelstraße 35\, München\, 80997\, Germany
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SUMMARY:Gedenken an Theodoros Boulgarides
DESCRIPTION:Theodoros Boulgarides\, von allen nur Theo genannt\, wurde 1964 in Triantafyllia in Griechenland geboren und kam in jungen Jahren mit seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder nach Deutschland. Von Anfang an lebte er in München\, wo er auch sein Abitur absolvierte und die Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann abschloss. Als er bei der Firma „Siemens“ anfing\, lernte er seine spätere Ehefrau und Mutter seiner beiden Töchter\, Mandy und Michalina\, kennen. \nSpäter arbeitete er für viele Jahre bei der Deutschen Bahn und eröffnete am 01.06.2005 zusammen mit einem Freund seinen Schlüsseldienst im Münchner Westend. Hier geschah\, nur 14 Tage später\, vier Tage nach seinem 41. Geburtstag\, der Mord. Theodoros Boulgarides wurde mit 41 Jahren aus rassistischen Gründen aus dem Leben gerissen. Er war das 7. Opfer des rechtsterroristischen NSU. \nMichalina Boulgarides über ihren Vater: “Unser Vater war ein lebensfroher Mensch. Er liebte das Angeln und verbrachte viel Zeit in seinem Schrebergarten. Er wurde von seinem Umfeld geschätzt und geliebt. Die Zeit mit uns\, seiner Familie\, war ihm am wichtigsten. Wir sangen zusammen\, tanzten\, spielten\, lachten. Es bricht einem jeden Tag aufs Neue das Herz zu wissen\, dass er nicht mehr bei uns ist. \nGedenken 2026\nIn Erinnerung an Theodoros Boulgarides findet am 20. Juni in München ab 15 Uhr das Festival Voices United statt. Die Veranstaltung wurde von den Töchtern Theodoros Boulgarides ins Leben gerufen und soll sowohl an ihren Vater erinnern als auch das Leben feiern. Kommt in Solidarität mit den Angehörigen und Hinterbliebenen und in Gedenken an Theodoros Boulgarides ab 15 Uhr ins Feierwerk und nehmt an den vielfältigen Programmveranstaltungen teil.
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SUMMARY:Voices United: In Gedenken an Theodoros Boulgarides und alle Opfer des NSU
DESCRIPTION:Voices United ist ein Festival\, das in Erinnerung an Theodoros Boulgarides ins Leben gerufen wurde\, der am 15. Juni 2005 vom NSU ermordet wurde. Gemeinsam mit der Stadt München planten seine Töchter ein abwechslungsreiches Programm mit verschiedenen Konzerten\, Workshops\, Ausstellungen\, Gesprächen sowie Essen und Getränken. Live auf der Bühne sind u.a. Andi und die Affenbande (Kinderrockband)\, Berivan Kaya (Singer-Songwriter)\, Elena Rud (Indie)\, Kochkraft durch KMA (Indie-Punk)\, Kokonelle (Hip-Hop\, R’n’B\, Afro und Soul)\, Kutlu (Hip-Hop)\, Maxi Pongratz (Singer-Songwriter)\, Mt. Hush (Psychedelic\, Blues)\, Roger Rekless (Hip-Hop)\, Principess (Disco-Pop & Italo-Kraut) und Waseem (DJ). \n\nWir sind die Töchter von Theodoros Boulgarides aus München\, der 2005 vom NSU ermordet wurde. Zusammen mit der Stadt München haben wir ein Festival organisiert: Voices United.\nDamit wollen wir erinnern – und gleichzeitig das Leben feiern! Ein Festival für Begegnung\, Austausch und Zusammenhalt. Für Solidarität\, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander.\nFreut euch auf Konzerte\, Workshops\, Ausstellungen\, Gespräche sowie Essen und Getränke.\nAuch für die kleinen Besucher*innen ist gesorgt\, damit wirklich alle dabei sein können.\nKommt vorbei\, bringt eure Freund*innen und Familien mit und lasst uns gemeinsam laut gegen Rassismus sein!\nUnsere Stimmen sind vereint – unsere Stimmen zählen! \nDiese Veranstaltung ist eintrittsfrei und teils barrierefrei.
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LOCATION:Feierwerk München\, Hansastr. 39-41\, München\, 81373\, Germany
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SUMMARY:„Erinnern heißt Selbstkritik“ – Ein Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Antifa heißt Erinnern“
DESCRIPTION:Die Selbstenttarnung des NSU vor fast 15 Jahren war für viele Antifaschist*innen eine Zäsur – sie musste es sein. Denn auch wir hatten den rassistischen Erzählungen von Polizei und Medien zu der Mordserie mehr Glauben geschenkt als den Worten der Angehörigen oder Teilen unserer eigenen Analysen\, in denen wir vor der Möglichkeit solcher Arbeitsteilungen zwischen neonazistischer Selbstermächtigung und staatlicher Gewährung gewarnt hatten. Das Denken und Handeln als Antifaschist*innen musste 2011 auf den Prüfstand gestellt und geändert werden. \nDie Erfahrung der letzten 15 Jahre zeigt aber auch\, dass diese Selbstkritik ein stetiger Prozess bleiben muss. Die Praxis verändert sich immer weiter\, sei es im Erkämpfen von Erinnerung gemeinsam mit Betroffenen\, im Verhältnis zu staatlichen Handeln und Institutionen oder dem Umgang mit den eigenen verinnerlichten Diskriminierungsformen. Gleichzeitig sind wir auch mit einer gesellschaftlichen Situation eines Rechtsrucks konfrontiert\, in der unsere Praxis unter Druck gerät und zugleich immer wichtiger wird. \nWir blicken mit Caro Keller von NSU-Watch reflektierend zurück auf antifaschistische Praxen bezüglich des NSU und rechten Terrors der letzten 15 Jahre und wollen auch gemeinsam in die Zukunft blicken. \nDie Veranstaltung ist Teil der Reihe „Antifa heißt Erinnern“\, die sich mit rechtem Terror und den Bedingungen auseinandersetzt\, die ihn immer wieder ermöglichen.
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LOCATION:Kafe Marat\, Thalkirchner Str. 102\, München\, 80337\, Germany
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SUMMARY:Filmscreening: „Einzeltäter Teil 1:  München“
DESCRIPTION:Im Rahmen von „Open Scene“ zeigt das Filmmuseum den Dokumentarfilm „Einzeltäter Teil 1: München“ von Julian Vogel. Der Film ist rund um den 6. Jahrestag entstanden und begleitet Menschen\, die bei dem rechtsextremen Anschlag in München 2016 Angehörige verloren haben. Sie kämpfen für die Anerkennung der Hintergründe der Tat und gegen das Vergessen. \nIm Anschluss an den Film folgt ein Podiumsgespräch mit Sibel und Hasan Leyla\, den Eltern von Can Leyla\, der beim Attentat am 22. Juli 2016 ermordet wurde.
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LOCATION:Münchner Stadtmuseum/Filmmuseum\, St.-Jakobs-Platz 1\, München\, 80331\, Germany
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