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SUMMARY:Ausstellung NACH:LEBEN. Eine Spurensuche zu Orten rechter Gewalt und Stimmen der Resilienz
DESCRIPTION:Gemeinsam mit Betroffenen und Überlebenden schafft „Nach:Leben“ mobile Erinnerungsorte für rechte Gewalt in München. \n\n\n\n\n\n\n\n\n„Nach:Leben. Eine Spurensuche zu Orten rechter Gewalt und zu Stimmen der Resilienz“ ist ein Werk der Künstlerin Cana Bilir-Meier in Zusammenarbeit mit der Kuratorin Chana Boekle und der Grafikerin Silvia Troian\, das ab Ende Juni 2026 mehrere Wochen in München zu erleben sein wird. \nDie Kunstinstallation besteht aus circa 15–20 Skulpturen in Form von Tafeln mit eigens dafür gestalteten Symbolen. Diese sogenannten Erinnerungstafeln werden\, nach ausführlichen Gesprächen und Interviews\, gemeinsam mit Betroffenen und Überlebenden rechter Gewalt aus München entwickelt. Sie bringen deren Perspektiven\, ihr Erinnern\, ihre Resilienz\, ihre Wünsche und auch ihre Kämpfe und Forderungen zum Ausdruck. \nGeplant ist der Entwurf und die Realisierung einer mobilen Struktur\, die die Bewegung der Installation mit den Erinnerungstafeln durch den Münchner Stadtraum ermöglicht. Vorgesehen ist\, dass das Kunstwerk über drei Wochen an ausgewählten\, relevanten Orten und Tagen im öffentlichen Raum der Stadt aufschlagen wird\, wie z.B. am Frauenplatz\, Rindermarkt oder Olympiapark. \nDie Eröffnung findet am Samstag\, 4. Juli am Georg-Freundorfer-Platz statt. \nUnter anderem wird die Installation als Sneak-Preview am 20. Juni 2026 zum Gedenken an die rassistische Ermordung des NSU-Opfers Theodoros Boulgarides zu sehen sein. Sowie am 22. Juli 2026\, zum 10. Jahrestags des rassistischen und rechten Terroranschlags am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ). https://muenchen-erinnern.de/ \nWährend der Laufzeit des Kunstprojekts wird ein umfangreiches interdisziplinäres Programm mit Gesprächen\, Workshops\, Führungen\, Performances\, Konzerten und Begegnung im Artothek Pavillon sowie im öffentlichen Raum angeboten. \nBeteiligt sind beispielsweise die Initiative München OEZ Erinnern und die Familie Boulgarides. \nCana Bilir-Meier\, geboren 1986\, lebt und arbeitet in München. \nStationen der Nach:Leben Skulptur:\nSonntag\, 5. Juli\, 15 – 19 Uhr – Olympiazentrum (Nähe Lerchenauerstraße\, Ausgang U-Bahn Olympiazentrum)\nDonnerstag\, 16. Juli\, 15 – 19 Uhr – Frauenplatz\nSonntag\, 19. Juli\, 15 – 19 Uhr – Kundgebung gemeinsam mit München OEZ Erinnern – Bayerischer Landtag\nMittwoch\, 22. Juli\, 16 – 18 Uhr – 10. Jahrestag des rassistischen Terroranschlags vom 22. Juli 2016 – Olympia Einkaufszentrum (Gedenktag gemeinsam mit „München OEZ Erinnern“)\nDonnerstag\, 23. Juli\, 15 – 19 Uhr – Rindermarkt\nSamstag\, 25. Juli\, 15 – 19 Uhr – Kunstareal (Museumsviertel\, um das Türkentor)\nSonntag\, 26. Juli\, 15 – 20 Uhr – Kunstareal (Museumsviertel\, um das Türkentor) (Closing-Event) \nAlle Termine und Orte vorbehaltlich Änderungen.
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SUMMARY:Gedenkkundgebung: Zehn Jahre nach dem Anschlag am OEZ – Zehn Jahre rechter Terror – Zehn Jahre offene Fragen
DESCRIPTION:Kommt am 19.7.2026 um 14 Uhr zum Gärtnerplatz und beteiligt euch an der Demonstration \,\,Zehn Jahre offene Fragen: München OEZ Erinnern!“ zum bayerischen Landtag\, wo wir symbolisch die Forderung nach einem Untersuchungsausschuss überbringen werden.\nErinnern heißt\, sich verbünden!\nAm Abend des 22.7.2016 kam es in München zu einem der schwerwiegendsten rassistischen Attentate der Geschichte der BRD. Seit diesem Tag fehlen Armela\, Can\, Dijamant\, Guiliano\, Hüseyin\, Roberto\, Sabine\, Selçuk und Sevda. Auch 10 Jahre danach sind noch viele Wunden nicht verheilt und viele Fragen ungeklärt. Während der Polizeipressesprecher im Nachgang der Tat einen offiziellen Preis für seine PR-Strategie verliehen bekommt\, erzählen die Erfahrungen der Überlebenden und der Angehörigen eine ganz andere Geschichte. So mussten die Familien und Freund*innen der Ermordeten die Suche nach ihren Liebsten ohne brauchbare Unterstützung der Behörden durchführen. Nach Stunden der Ungewissheit wurden die Todesnachrichten den Angehörigen fast schon beiläufig und unempathisch überbracht. Warum war das Vorgehen der Polizei in der Tatnacht und den Tagen darauf von einer solchen Feindseligkeit den Betroffenen gegenüber geprägt?\nIm kollektiven Gedächtnis der Stadtgesellschaft steht der Abend des 22.07.2016 für ein großes Aufatmen\, da der Ausnahmezustand überwunden war. Dieser begann für die Betroffenen jedoch erst. Neben den erwartbaren psychischen Folgen ging der Anschlag nicht selten mit einer Verschlechterung der körperlichen Gesundheit der Angehörigen einher. Dazu mussten die Betroffenen des Anschlags am OEZ häufig den Kampf um Anerkennung\, Aufklärung und Konsequenzen alleine führen. Behörden legten ihnen dabei eher Steine in den Weg\, als zu helfen. Sieht so staatliche Unterstützung aus?\nGanze 3 Jahre und 3 Monate dauerte es\, bis das bayerische Innenministerium die Tat als rechtsterrorristisch-motiviert einstufte. Kurz nach dem Anschlag verbreitete die Polizei das Narrativ eines unpolitischen Amoklaufs. Medien übernahmen diese Erzählung unkritisch\, wodurch sich das Bild einer zufälligen Tat eines psychisch kranken Einzeltäters in der Gesellschaft festigte. Dabei hatte es bereits in der Tatnacht selbst eindeutige Hinweise auf die rassistische Einstellung des Täters gegeben. Sei es die Wahl des Ortes\, der Opfer und des Tages – der fünfte Jahrestag des rechten Anschlags von Oslo und Utøya. Trotz des vehementen Kampfes der Angehörigen und wissenschaftlicher Gutachten des Stadtrates brauchte die bayerische Regierung Jahre für die Anerkennung. Warum dauerte das so lange?\nDoch was folgt aus der offiziellen Anerkennung? Während sich die Angehörigen und Überlebenden zusammen mit Unterstützer*innen aus der Zivilgesellschaft zur Initiative \,\,München OEZ erinnern!’“ zusammenschlossen und mittlerweile das jährliche Gedenken zusammen mit der Stadt München ausrichten\, fehlen auf staatlicher\, medialer und gesamtgesellschaftlicher Ebene große Veränderungen. Der aktuelle Rechtsruck und der zunehmende Rassismus in Parlamenten und Gesellschaft\, befeuert weitere rechte Anschläge. Solange rechter Terror nicht ernst genommen wird und Anschläge nicht lückenlos aufgeklärt werden\, kann sich daran nichts ändern. Deswegen wollen wir zusammen demonstrieren und weiter für Anerkennung\, Aufklärung und Konsequenzen kämpfen. \n 
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SUMMARY:Gedenktag für die Opfer des rechtsextremen Anschlags am Olympia-Einkaufszentrum in München
DESCRIPTION:Am 22. Juli 2016 ermordete ein rechter\, rassistischer Täter am und im Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München Armela Segashi\, Can Leyla\, Dijamant Zabërgja\, Guiliano Kollmann\, Hüseyin Dayıcık\, Roberto Rafael\, Sabine S.\, Selçuk Kılıç und Sevda Dağ. 2026 jährt sich der Anschlag zum zehnten Mal.
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SUMMARY:Ausstellung: Namen.Stimmen.Herzen
DESCRIPTION:Eine akustische Geschichte der Erinnerung und des Widerstands in München in den letzten zehn Jahren. Ein neues Kunstwerk der Künstlerin Talya Feldman und des Sounddesigners Carlos Ángel Luppi in Zusammenarbeit mit der Initiative München OEZ Erinnern\, untermalt mit Musik von Árwy und Berivan Kaya. Gewidmet den neun Engeln\, die am 22. Juli 2016 bei einem rassistischen Anschlag ihr Leben verloren haben: Armela\, Can\, Dijamant\, Guiliano\, Hüseyin\, Roberto\, Sabine\, Selçuk und Sevda. \n4-Kanal-Soundinstallation\, ca. 45 Minuten im Loop\nKünstlerin: Talya Feldman\nSound Design: Carlos Ángel Luppi\nFeaturing: Árwy & Berivan Kaya\nStimmen: Sibel & Hasan Leyla\, Family Zabërgja\, Gisela Kollmann\, Rudolf Kollmann\, Family Dayıcık\, Yasemin & Engin Kiliç\, and Hacı Daǧ\nÜbersetzung: Sevda Cakir \nInitiative München OEZ Erinnern \nEintritt frei\, im Knorrsaal des Lenbachhauses \nIm Rahmen der „Buntes Garten Ciao„\, kuratiert von Samira Yildirim
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SUMMARY:Gedenkveranstaltung für die Opfer des rechten Terroranschlags vom 22. Juli 2016
DESCRIPTION:Am 22. Juli 2016\, heute vor genau zehn Jahren\, wurden Armela\, Can\, Dijamant\, Guiliano\, Hüseyin\, Roberto\, Sabine\, Selçuk und Sevda bei dem rechtsterroristischen Anschlag am OEZ ermordet. \nIhre Leben und Geschichten\, ihre Ermordung aus rechten\, rassistischen Motiven und ihre Angehörigen\, die Überlebenden und Betroffenen dürfen nicht vergessen werden. \nZeigt Eure Solidarität und kommt zur Gedenkveranstaltung um 16 Uhr am OEZ!
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