Aktuelle Termine
Offene Wunde – Ein dokumentarisches Theaterstück über das Attentat am OEZ von Tunay Önder & Christine Umpfenbach
Am 22. Juli 2016 tötet ein Attentäter aus rassistischen Motiven neun junge Münchner*innen am Olympiaeinkaufszentrum: Armela, Can, Dijamant, Guiliano, Hüseyin, Roberto, Sabine, Selçuk und Sevda. Danach richtet er sich selbst hin. Fast alle Ermordeten sind in München geboren und aufgewachsen. Sechs der neun Todesopfer sind Muslime, ein Todesopfer ist Roma und ein Todesopfer ist Sinto. Die Ermittlungsbehörden sowie der bayerische Verfassungsschutz stufen die Tat zunächst nicht als politisch motivierten Anschlag ein, sondern als Amoklauf, obwohl die rechtsextreme Gesinnung des Täters bekannt war. Erst drei Jahre nach der Tat schließen sich die bayerischen Sicherheitsbehörden der Einschätzung des Bundesamtes für Justiz an und ordnen den Anschlag als rechtsextremistische Tat ein, nicht zuletzt aufgrund der Beharrlichkeit der Angehörigen.
Tunay Önder und Christine Umpfenbach entwickeln basierend auf Gesprächen mit den Angehörigen einen Theaterabend, der vom (Weiter-)Leben der Angehörigen und Opfer erzählt. Durch Gespräche mit Rechtsanwält*innen, Politiker*innen und Mitarbeiter*innen von Sicherheitsbehörden machen Önder und Umpfenbach das gesellschaftliche Umfeld sichtbar, in dem Rassismus gedeiht und immer wieder tödlich endet. „Offene Wunde“erinnert an die Ermordeten, die weiterleben, solange wir sie nicht vergessen.
Mit freundlicher Unterstützung der Angehörigen, der Initiative München OEZ erinnern, dem Kulturreferat und der Fachstelle für Demokratie.
Ort: Münchner Volkstheater (zum Programm)
Vergangene Termine
22. März 2026, München
Podiumsdiskussion im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus
Sonntag, 22 März 2026 – 17 Uhr
Bunzlauer Straße 9, 4. Stock, 80992 München
Am 22.7.2026 jährt sich der rechtsterroristische und rassistische Anschlag am und um das Olympia-Einkaufszentrum herum zum zehnten Mal. Seit zehn Jahren fehlen Armela Segashi, Can Leyla, Dijamant Zabërgja, Guiliano Kollmann, Hüseyin Dayıcık, Roberto Rafael, Sabine S., Selçuk Kılıç und Sevda Dağ. Auch wenn der Anschlag aufgrund der langjährigen Kämpfe von Angehörigen und Überlebenden mittlerweile etwas stärker im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert ist, sind noch viele drängende Fragen offen. Von einer wirklichen Aufklärung dessen, was am 22.7.2016 im McDonald’s und in und um das OEZ herum geschah, sind wir noch weit entfernt. Auf der Basis der Erfahrungen und Erlebnisse von Angehörigen und Überlebenden möchten wir als Initiative diese Fragen öffentlich stellen und Antworten, Aufklärung und Gerechtigkeit einfordern.
Einlassvorbehalt: Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.
29. März 2025, München
Szenische Lesung: Der Anschlag am OEZ in fünf Kapiteln
Erlebt am Samstag, den 29. März 2025 eine bewegende szenische Lesung der Initiative München OEZ Erinnern gesprochen von 5 Schauspieler*innen. Die Lesung beleuchtet den Umgang mit dem rechtsterroristischen Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum in München, bei dem am 22. Juli 2016 neun Menschen ermordet wurden: Armela, Can, Dijamant, Guiliano, Hüseyin, Roberto, Sabine, Selçuk & Sevda.
Durch Zitate aus Ermittlungsakten, Augenzeugenberichten und Expert*innen-Interviews wird diesem Stück bundesdeutscher Geschichte auf den Grund gegangen. Der Fokus liegt auf dem Weg von der fälschlichen Einordnung des Anschlags als Amoklauf & dem Fehlen von der Solidarität mit den Hinterbliebenen – bis hin zur Gründung der Initiative 6 Jahre nach dem Anschlag. Die Lesung ist ein Plädoyer für Gedenken, Aufarbeitung und Konsequenzen.
Anmeldung per E-Mail: lesung@muenchen-erinnern.de
Wichtig: Die im Programmheft der IWgR angegebene Adresse ist falsch. Bitte kommt zur Bunzlauerstr. 9/ 4.Stock/ 80997 München
Einlassvorbehalt: Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.
20. Juli 2024, München
Am 22.7.2024 jährt sich der rechtsterroristische Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München zum achten Mal. Wir erinnern an:
Armela, Can, Dijamant, Guiliano, Hüseyin, Roberto, Sabine, Selçuk und Sevda.
Ihre Leben und Geschichten, ihre Ermordung aus rechten, rassistischen Motiven und ihre Angehörigen, die Überlebenden und Betroffenen dürfen nicht vergessen werden.
Wieder haben sich Angehörige der Opfer, Überlebende und unterstützende Aktive zusammengeschlossen, um zu erinnern und aufzuklären. Als Initiative, München OEZ Erinnern rufen wir jeden Einzelnen von Euch auf:
Lasst uns die Dunkelheit der einsamen Trauer mit Licht für diese Neun überwinden und so gemeinsam für Erinnerung, Aufklärung, Gerechtigkeit und Konsequenzen kämpfen!
KULTURVERANSTALTUNG
We Shine For These Nine
am Samstag, den 20.7.2024 Einlass: 17 Uhr
Ort: Import Export/ Schwere-Reiter-Str. 2h/ 80636 München
SZENISCHE LESUNG
Schauspieler*innen tragen eine von der Initiative geschriebene szenische Lesung vor. Die Lesung wird verschiedene Quellen gegeneinanderhalten, um Einblicke zum Stand der Aufklärung zu geben.
PODIUMSDISKUSSION
In einer Podiumsdiskussion berichten Angehörige und Überlebende rechter, rassistischer und antisemitischer Anschläge und tödlicher Polizeigewalt. Sie sprechen über die Bedeutung von Unterstützung und Kontinuität in ihren Kämpfen.
MUSIK-ACTS
APSILON: (Deutsch-Rap)
Zelal Kapçık: (Gesang & Saz)
WORD UP Crew mit Waseem (Rap Crew mit jungen Künstler*innen)
Zeigt Eure Solidarität! Erinnert mit uns! We shine for these nine!
Einlassvorbehalt: Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.
22. Juli 2022, München
Gedenken um 17 Uhr am Denkmal und Tatort des Anschlags am Olympia-Einkaufszentrum. Wichtig ist die Teilnahme an der Gedenkveranstaltung am eigentlichen Jahrestag Montag, den 22.7.2024, um 17:00 Uhr. Im Austausch mit der Initiative München OEZ Erinnern richtet die Stadt München auch dieses Jahr das Gedenken aus. Angehörige der Opfer des OEZ Anschlags, der Oberbürgermeister Dieter Reiter, sowie weitere Überlebende und Angehörige rechtsterroristischer Anschläge werden in Reden an die neun Ermordeten erinnern.
6. Juli 2022, Münster
Veranstaltung zum rechten, rassistischen Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum in München und zu den Kämpfen der Betroffenen um Anerkennung und Erinnern.
Am 22. Juli 2016 wurden am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München neun Menschen bei einem rechten, rassistischen und antiziganistischen Anschlag ermordet. Wir trauern um Armela Segashi, Can Leyla, Dijamant Zabërgja, Guiliano Kollmann, Hüseyin Dayıcık, Roberto Rafael, Sabine S., Selçuk Kılıç und Sevda Dağ Die Tat fand zielgerichtet am fünften Jahrestag der rechten Anschläge auf Utøya und in Oslo, Norwegen statt, bei denen 77 Menschen ermordet wurden. Sie steht in einer Reihe mit den Anschlägen in Halle und Hanau sowie mit zahllosen weiteren rassistischen und antisemitischen Taten weltweit, wie etwa in Christchurch (Neuseeland) oder in Buffalo (USA). Dennoch wurde der Anschlag am OEZ lange Zeit von den Behörden, der Politik und in großen Teilen der Medien als „Amoktat“ eingeordnet und somit entpolitisiert. Von Anfang an haben die Angehörigen und Überlebenden einen unermüdlichen Kampf um Anerkennung geführt. Lange wurden sie damit alleine gelassen. Trotzdem haben sie erreicht, dass der Anschlag am OEZ mittlerweile als rechter Terror anerkannt ist. Gleichwohl bleibt er weiterhin oft unerwähnt und ist vielen unbekannt. Dem Erinnern fehlt eine größere Öffentlichkeit in München und darüber hinaus. Das muss sich ändern! In diesem Jahr findet am 22. Juli 2022 zum ersten Mal vor dem zentralen Gedenken am OEZ ein großer Trauermarsch durch die Innenstadt statt. Gleichzeitig rufen Überlebende, Angehörige und Unterstützende dazu auf, bundesweit dezentrale Gedenkveranstaltungen zum Tatzeitpunkt zu organisieren. Mit der Veranstaltung möchten wir über den rassistischen Anschlag am OEZ sowie die Kämpfe und Forderungen der Angehörigen und Überlebenden informieren. Leo: 16 – Kultur- und Kneipenkollektiv, Münster (Herwarthstraße 7) 6. Juli 2022 19.00 Uhr Lasst uns alle zusammen: München erinnern! Lasst uns die Ermordeten und den Anschlag bundesweit erinnern. Lasst uns für Aufklärung kämpfen und Aufarbeitung vorantreiben. Lasst uns gemeinsam rechten Terror stoppen.
12. Juli 2022, Regensburg
Podiumsdiskussion mit Gisela Kollmann (München erinnern), Alexander Diepold (Madhouse), Mitarbeiter:in von Before, Robert Andreasch (A.I.D.A.), Michael Bothner (freier Journalist)
Am Abend des 22. Juli 2016 wurden am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München neun Menschen bei einem extrem rechten Anschlag ermordet und weitere schwer verletzt. Die Opfer wurden nach rassistischen und antiziganistischen Kriterien ausgewählt, die Tat selbst hatte Bezüge zu vergangenen extrem rechten Anschlägen. Obwohl der Anschlag am OEZ einer der schlimmsten Anschläge in der Geschichte der Bundesrepublik ist, fehlt er oftmals in der Aufzählung rechtsterroristischer Taten. Viele denken dabei immer noch an einen Amoklauf – weil die Behörden die Tat früh so eingestuft hatten. Doch aufgrund des unermüdlichen Drucks der Hinterbliebenen, der Überlebenden und der Zivilgesellschaft wurde die Tat mittlerweile als rechter Terror staatlich anerkannt. Doch reicht dies? Eine Veranstaltung von: – AG – Input – a.a.a. Arbeitskreis für ausländische Arbeitnehmer – Initiativen für Menschen mit Ein- und Zuwanderungshintergrund e.V. – DGB – Jugend Oberpfalz
12. Juli 2022, Düsseldorf
Veranstaltung zum Gedenken an den rechten und rassistischen Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München 2016 – und was das mit uns allen zu tun hat. Eine Veranstaltung der Initiative München erinnern! in Kooperation mit dem Erinnerungsort Alter Schlachthof Düsseldorf und dem zakk Düsseldorf. Wir trauern um: Armela Segashi, Can Leyla, Dijamant Zabërgja, Guiliano Kollmann, Hüseyin Dayıcık, Roberto Rafael, Sabine S., Selçuk Kılıç und Sevda Dağ. Am 22. Juli 2016 wurden am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München neun Menschen bei einem rechten, rassistischen und antiziganistischen Anschlag ermordet. Als Tatzeitpunkt war absichtlich der fünfte Jahrestag der rechten Anschläge in Norwegen gewählt, bei denen auf Utøya und in Oslo 77 Menschen ermordet wurden. Trotz des klaren Bezugs auf die Terrortat in Norwegen und entgegen der deutlichen Hinweise auf die rassistische und extrem rechte Motivlage wurde der Anschlag am Münchener OEZ von den Behörden, der Politik und in großen Teilen der Medien lange Zeit als „Amoktat“ eingeordnet und damit entpolitisiert. Doch der Anschlag von München steht in einer Reihe mit den Anschlägen in Halle und Hanau sowie mit zahllosen weiteren rassistischen und antisemitischen Taten weltweit, in Christchurch (Neuseeland, 2019) oder in Buffalo (USA, 2022). Die Angehörigen und Überlebenden des Anschlags am OEZ haben seit 2016 dafür gekämpft, dass das rassistische und rechte Motiv deutlich benannt und nicht länger in Zweifel gezogen oder beschwiegen wird. Sie haben erreicht, dass der Anschlag am OEZ mittlerweile als rechter Terror anerkannt ist. Die meiste Zeit waren sie in ihren Kämpfen allein. In diesem Jahr findet am 22. Juli 2022 zum ersten Mal vor dem offiziellen Gedenken am OEZ ein Trauermarsch durch die Innenstadt statt. Gleichzeitig rufen Überlebende, Angehörige und Unterstützende dazu auf, bundesweit dezentrale Gedenkveranstaltungen zu organisieren. Mit der Veranstaltung möchten wir zusammen mit Vertreter*innen der Initiative München erinnern! über den rassistischen Anschlag am OEZ sowie über die Kämpfe und Forderungen der Angehörigen und Überlebenden informieren. Wir möchten unsere Fragen und Ideen zu einer solidarischen, einer politischen Praxis der Kämpfe um Erinnern und Anerkennung teilen. Am Dienstag, den 12. Juli 2022, 19.00 Uhr im Moskauer Park (Warschauer Straße / IHZ Park rückseitig des Oberbilker Marktes/Handelszentrum) (bei Regen im zakk, Fichtenstraße 40) Düsseldorf Lasst uns alle zusammen: München erinnern! Lasst uns die Ermordeten und den Anschlag bundesweit erinnern. Lasst uns für Aufklärung kämpfen und Aufarbeitung vorantreiben. Lasst uns gemeinsam rechten Terror stoppen.
21. Juli 2022, Rostock
Informationsveranstaltung um 19 Uhr im Peter-Weiss-Haus.
Der 22. Juli ist der Jahrestag zweier rechter Anschläge: 2011 tötete ein Rechtsextremist 69 Jugendliche und junge Erwachsene auf Utøya und acht Menschen in Oslo. 2016 ermordete ein Faschist neun Menschen im Münchner OEZ. Wir wollen beim PolDO einen Ort des gemeinsamen Erinnerns schaffen. Wir setzen uns mit den Anschlägen auseinander, insbesondere mit dem Attentat in München. Wir erinnern an: Armela, Can, Dijamant, Guiliano, Hüseyin, Roberto, Sabina, Selçuk und Sevda.
22. Juli 20222 Berlin:
Gedenken an die Ermordeten des rechten Anschlags am OEZ
Stilles Gedenken um 17 Uhr, Oranienplatz.
22. Juli 2022 Bremen:
Gedenken an die Ermordeten des rechten Anschlags am OEZ
Kundgebung um 17:00 Uhr am Goetheplatz
22. Juli 2022 Frankfurt am Main
22. Juli 2022 Hamburg
22. Juli 2022 Leipzig:
Gedenken an die Ermordeten des rechten Anschlags am OEZ
Gedenkveranstaltung um 17:00 Uhr am Willy-Brandt-Platz
22. Juli 2022 Magdeburg:
Gedenken an die Ermordeten des rechten Anschlags am OEZ
Gedenkkundgebung um 17:30 Uhr am Hasselbachplatz
22. Juli 2022 Offenbach:
Gedenken an die Ermordeten des rechten Anschlags am OEZ
Gedenken
22. Juli 2022 Rostock:
Utøya erinnern. München erinnern.
Gedenkkundgebung
22. Juli 2022 Weiden in der Oberpfalz:
Wir gedenken der Opfer des rechten Anschlags in München
Gedenken um 17 Uhr auf dem Marcerata-Platz
22. Juli 2022 Zwickau:
Wir gedenken der Opfer des rechten Anschlags in München
Gedenkkundgebung
22. Juli 2022 München:
Trauermarsch und Gedenken am OEZ
Wir trauern um die Ermordeten des rechten Anschlags am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München 2016
17. Dezember 2022 München:
(our) stories. remembering is resistance
Benefizveranstaltung in Gedenken an den rechten Terroranschlag vom OEZ.
22. Januar 2023 München:
Wir eröffnen unseren Raum
Am 22. Januar eröffnen wir um 14 Uhr unseren Raum in der Dienerstraße/Marienplatz 8.
Ein Raum zum Erinnern und Gedenken, zum Zusammenkommen und für Aufklärung und Information – das war und ist eine zentrale Forderung der Angehörigen der Opfer des Anschlags am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) am 22.7.2016. Dafür kämpfen sie seit über sechs Jahren. Am 22.1.2023, ein halbes Jahr vor dem nächsten Jahrestag des Anschlags, wird ein solcher Raum eröffnet. Vorübergehend hat die Stadt der Initiative „München erinnern!“ einen Laden in der Dienerstraße zur Verfügung gestellt, um München im Herzen der Stadt daran zu erinnern: Am 22.7.2016 wurden Armela Segashi, Can Leyla, Dijamant Zabërgja, Guiliano Kollmann, Hüseyin Dayıcık, Roberto Rafael, Sabine S., Selçuk Kılıç und Sevda Dağ von einem rechtsterroristischen Attentäter ermordet.
Aus Sicht der Angehörigen wird es Zeit, dass München sich an die Seite der Angehörigen und Überlebenden des Anschlags stellt. „Wir wollen, dass München so zusammensteht, wie es am 22.7.2016 zusammengestanden hat. Jetzt brauchen wir als Angehörige die Stadtgesellschaft, damit dieser rechtsterroristische Anschlag nicht vergessen wird, damit unsere Opfer nicht vergessen werden“, fordert Rudolf Kollmann, der Vater von Guiliano Kollmann.
22. März 2023 München:
München Erinnern: Gespräch mit jungen Aktiven der Initiative
Gesprächsabend im Kafe Marat
22.03.2023 – Schon 6 Jahre und 8 Monate ist es her, dass hier in München am Olympia-Einkaufszentrum 9 Menschen aus rechten und rassistischen Motiven ermordet wurden. Als Initiative München Erinnern kämpfen wir dafür, dass Armela Segashi, Can Leyla, Dijamant Zabërgja, Guiliano Kollmann, Hüseyin Dayıcık, Roberto Rafael, Sabine S., Selçuk Kılıç und Sevda Dağ nicht vergessen werden.
Erst seit zwei Monaten ist unser Erinnerungsraum am Marienplatz eröffnet. Es kommen immer wieder auch jüngere Münchner*innen bei uns vorbei und erzählen, dass Sie die Ermordeten aus der Schule kannten, mit Ihnen befreundet waren oder selbst beim Anschlag vor Ort am OEZ waren. Gerade weil die Ermordeten, bis auf Sevda, alle sehr jung waren gibt es auch viele junge Angehörige, Freund*innen und Betroffene. Öffentliche Gesprächsräume gibt es aber viel zu wenige. Deshalb kommen wir am Mittwoch, den 22.03.23 gezielt mit jungen Aktiven aus der Ini ins Kafe Marat.
Wir wollen gemeinsam an unsere Geschwister und Freund*innen erinnern, unsere Pläne und Ziele mit der Initiative formulieren, diskutieren wieso es so wichtig ist, dass wir als jüngere Generation representen und aktiv sind und euch sagen wofür wir euren Support brauchen und wollen.
20:30 Uhr
1. Juli 2023 München:
Basteln für den 22.7.
Erstellen von Schildern und Transparenten für das Gedenken am 22.7. Im Barrio Olga Benario
Für den 22.7. gibt es an den kommenden Samstagen öffentliche Basteltermine. Dort werden Schilder, Transparente und weiteres Material für die Gedenkdemonstration und das Gedenken am OEZ erstellt.
Am 1.7. im Barrio Olga Benario in der Schlierseestraße 21 und am 8.7. im Kafe Marat in der Thalkirchnerstraße 102. Beginn ist jeweils um 13 Uhr.
7. Juli 2023 München:
Erinnern heißt Verbünden
Konzerte und Input mit Schwesta Ebra + Rumi + Mary Jane im Kafe Marat
Erinnern heißt verbünden.
Am 22.7.2023 jährt sich der rechtsterroristische und rassistische Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München zum siebten Mal. In Erinnerung an Armela, Can, Dijamant, Guiliano, Hüseyin, Roberto, Sabine, Selçuk und Sevda wird es am 22.7. eine Demonstration und eine Gedenkveranstaltung in München geben. Mehr Infos: München Erinnern
Am Freitag den 7.7. erwartet euch ein Vortrag und Konzert mit Rap aus Wien und München.
Live on stage: Schwesta Ebra + Rumi + Mary Jane
8. Juli 2023 München:
Basteln für den 22.7.
Erstellen von Schildern und Transparenten für das Gedenken am 22.7. Im Kafe Marat
Für den 22.7. gibt es an den kommenden Samstagen öffentliche Basteltermine. Dort werden Schilder, Transparente und weiteres Material für die Gedenkdemonstration und das Gedenken am OEZ erstellt.
Am 1.7. im Barrio Olga Benario in der Schlierseestraße 21 und am 8.7. im Kafe Marat in der Thalkirchnerstraße 102. Beginn ist jeweils um 13 Uhr.
13. Juli 2023 München:
Einzeltäter Teil 1: München
Filmabend ab 19 Uhr im Barrio Olga Benario
Am 22.07.2016 wurden Armela, Can, Dijamant, Guiliano, Hüseyin, Roberto, Sabine, Selçuk und Sevda am Olympia-Einkaufszentrum in München ermordet. Trotz offensichtlicher Hinweise auf das rassistische Motiv des Täters wurde die Tat von den Ermittlungsbehörden als Amoklauf eingestuft und nicht als politisch motivierte Kriminalität anerkannt.
Der Film “EINZELTÄTER TEIL 1: MÜNCHEN” von Julian Vogel begleitet den jahrelangen Kampf der Angehörigen in ihrem Alltag mit der Tat umzugehen und für die politische Anerkennung und Richtigstellung.
Diesen Film wollen wir gemeinsam am Donnerstag, 13.07, um 19 Uhr im Barrio Olga Benario gucken. Es werden Angehörige da sein, es gibt Essen und wir können gemeinsam ins Gespräch kommen!
Der Film ist Teil der Trilogie “EINZELTÄTER”, die sich Menschen widmet, die bei den rechtsextremen Anschlägen von München 2016, Halle 2019 und Hanau 2020 Angehörige verloren haben.
22. Juli 2023 München:
Gedenken an die Ermordeten des rechten Anschlags am OEZ
Gedenkdemonstartion um 14:30 Großbeerenstraße am Moosacher Bahnhof
13. März 2024 München:
Erinnerungen, Çay und Gedichte
Eine literarische Begegnung zu widerständigen Kämpfen und der Kontinuitäten von Rassimus und rechtem Terror ab 16 Uhr im Laden der Ini München OEZ Erinnern
19. März 2024 München:
Wenn zu rechtem Terror geschwiegen wird.
Angehörige und Überlebende des OEZ-Anschlags sprechen über ihre Perspektiven und Erfahrungen
20. März 2024 München:
Erinnerungen, Çay und Gedichte
Eine literarische Begegnung zu widerständigen Kämpfen und der Kontinuitäten von Rassimus und rechtem Terror ab 16 Uhr im Laden der Ini München OEZ Erinnern
23. Juni 2024 München:
München erinnern – Widerstände zwischen Traum und Trauma
Antirassistisches Event
AMNESTY INTERNATIONAL X INITIATIVE MÜNCHEN OEZ ERINNERN
23. Juni 2024 im @zirka.space in der Dachauer Str. 110c, 80686 München. Eintritt frei.
Anmeldefrist für Podiumsdiskussion in deutsche Gebärdensprache ist Sonntag, der 09. Juni 2024 – unbedingt bei Bedarfe „DGS“ angeben.
Programm:
13:00 Uhr Eröffnung des Kunst- und Designmarktes inkl. DJ-Sets, Clothing Swap & (Soli-)Tattoos
17:00 – 18:00 Uhr Eröffnung des Programms mit Spoken Words
18:00 – 19:30 Uhr Podiumsgespräch „Rassistische Terroranschläge in München – Widerstände zwischen Traum und Trauma“
19:30 – 20:30 Uhr Pause
20:30 – 22:00 Uhr Ausklang mit Live-Musik von Gladys Mwachiti, Xay & Ami + Wally Warning
Für Armela Segashi, Can Leyla, Dijamant Zabërgja, Guiliano Kollmann, Hüseyin Dayıcık, Roberto Rafael, Sabine S., Selçuk Kılıç und Sevda Dağ.
Anmeldung für die Veranstaltung: Anmeldung
Kontaktinformationen:
E-Mail: antirassismus@amnesty-muenchen.de
Instagram: amnesty.muc.antirassismus
Instagram: muenchen.oez.erinnern
