Gedenken: Zehn Jahre Anschlag am OEZ. Zehn Jahre offene Fragen.

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Am 22.7.2026 jährt sich der rechte und rassistische Anschlag am OEZ zum zehnten Mal.

Seit diesem Tag fehlen Armela Segashi, Can Leyla, Dijamant Zabërgja, Guiliano Kollmann, Hüseyin Dayıcık, Roberto Rafael, Sabine S. , Selçuk Kılıç und Sevda Dağ.

Seit zehn Jahren kämpfen Angehörige und Überlebende um Aufklärung. Sie wollen wissen, was genau am Tattag passiert ist und warum. Sie haben viele Fragen und bislang nur wenige Antworten.

Viele Fragen richten sich an die Polizei und ihre Ermittlungen. Gerade die fatale Fehleinschätzung der Tat als unpolitisch, verstellte den Blick auf mögliche Mittäter:innen, Mitwisser:innen und rechte Vernetzungen. Bis heute bleibt unklar, ob die nachträgliche Einordnung der Tat als rechter und rassistischer Terror bei den Behörden neue Ermittlungen ausgelöst hat. Bekannt ist dazu aktuell nichts.

Es ist an der Zeit, diese Fragen in die Öffentlichkeit zu tragen. Angehörige und Überlebende brauchen breitere gesellschaftliche Unterstützung, um endlich Antworten zu erhalten.

Unterstützt die Angehörigen und Überlebenden des rechten und rassistischen Anschlags am OEZ. Kommt am 19.7.2026 um 14 Uhr zum Gärtnerplatz und beteiligt euch an der Demonstration ,,Zehn Jahre offene Fragen. München OEZ erinnern!“ zum bayerischen Landtag, wo wir symbolisch die Fragen und die Forderung nach einem Untersuchungsausschuss überbringen werden.

Steht an der Seite der Angehörigen und Überlebenden und gedenkt mit ihnen
Kommt zum Jahrestag am 22.7. und tragt mit dazu bei, dass Armela, Can, Dijamant, Guiliano, Hüseyin, Roberto, Sabine, Selçuk und Sevda in Erinnerung bleiben. Das Gedenken beginnt um 16 Uhr.

Erinnern heißt, sich verbünden.