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Filmscreening „Rückblickend betrachtet“ von Mila Zhluktenko und Daniel Asadi Faezi

3 Juli @ 20:0022:00

Wir erinnern an: Armela, Can, Dijamant, Guiliano, Hüseyin, Roberto, Sabine, Selçuk und Sevda

10 Jahre nach dem rechtsterroristichen und rassistischen Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum München bleiben weiterhin viele offen Fragen. Diesen wollen wir uns an diesem Tag auf verschiedene Weisen nähern und uns im Erinnern verbünden.

Wir sehen den Film „Rückblickend betrachtet“ von Mila Zhluktenko und Daniel Asadi Faezi. Die Filmschaffenden werden anwesend sein und im Anschluss über die Enstehungsgeschichte ihres Films berichten. Auch Sibel und Hasan Leyla, die Eltern von Can, werden anwesend sein und über ihre Arbeit an der „Kampagne zum 10. Jahrestag: Noch immer viele offene Fragen…“ berichten. Die Kampagne ist in Zusammenarbeit von Angehörigen und der Initiative MÜNCHEN ERINNERN! entstanden. Die Moderation übernimmt die Kuratorin für Bildung und Vermittlung und Teil des Kurator*innenteams des Münchner Kunst- und Kulturfestivals „ausARTen- Perspektivwechsel durch Kunst“ Sapir von Abel.

„Rückblickend betrachtet“
Arbeitsmigrant*innen bauen ein Einkaufszentrum für die Olympischen Spiele 1972 in München. Im Jahr 2016 wird derselbe Ort zum Schauplatz eines rassistischen, rechtsextremen Attentats. „Und jetzt dieser Hass“, stellt eine Frau in Sohrab Shahid Saless’ Film „Empfänger Unbekannt“ (1983) fest. „Rückblickend betrachtet“ ist der Versuch, historische Kontinuitäten von Rassismus in Deutschland aus einer filmischen Perspektive zu betrachten.

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